Der 4. HAMMER WEIHNACHTSCIRCUS präsentiert ein neues Spitzenprogramm für die ganze Familie. Unter dem Motto „FERNÖSTLICH – FESTLICH –  FAMILÄR“ präsentiert sich in diesem Jahr der Chinesische Nationalcircus mit einigen ausgesuchten Stars und atemberaubenden Acts inmitten einer klassischen Circusvorstellung. Meister ihres Faches aus Ost und West vereinigen sich so zu einem gemeinsamen Circusfestival, um die Zuschauer insbesondere in der wertvollen gemeinsamen Zeit mit der Familie zwischen den Jahren, auf eine unbeschwerte Reise jenseits des Alltagstrottes mitzunehmen. In einem speziell inszenierten Circusprogramm für Groß und Klein kommen neben der gelebten Einheit von Körper, Geist und Seele und der märchenhaften Exotik dieser Künstler auch die typisch westlichen Elemente der Clowns und Gaukler in dieser Show nicht zu kurz. Neben Staunen bleibt auch das befreiende lachen garantiert.

Die chinesischen Artisten gelten als die besten Akrobaten der Welt. Werden sie also Zeuge, wie diese Ausnahmekünstler mit ihrer technischen Stärke die Schwerkraft aushebeln und Wunder nicht nur für Kinder wieder sichtbar machen. Nach Hamm bringen sie aber neben den atemberaubenden Kunststücken auch schöne Kostüme und die weihnachtliche Stimmung eines asiatischen Märchenbuches mit. Eingebettet in das europäische Manegenrund treffen sie auf ausgesuchte Vertreter westlicher Circus Dynastien mit denen sich dann gemeinsam ein internationales Circushighlight entwickelt.

Nichts ist wertvoller in der heutigen Zeit als eben genau diese Zeit mit seinen wichtigsten Menschen gemeinsam mit einem wunderbaren Erlebnis zu verbringen. Und genau, dass haben wir uns mit diesem Weihnachtscircus zum Ziel gesetzt. Wir wollen Ihnen das einmalige Umfeld für Ihre weihnachtlichen Erlebnisse bieten. Denn nur wer gemeinsame Erlebnisse hat, der hat auch gemeinsame Erinnerungen. Und wer erinnert sich nicht gerne an zurückliegende Weihnachtserlebnisse?

Feiern Sie also Weihnachten mit der Familie inmitten akrobatischer Wunder, chinesischer Löwen, poetisch-witziger Clowns und festlicher Stimmung.

Überblick Acts

Liu Wen Long:

Dieser Artist ist einer der besten Vasen-Jongleure aus dem Reich der Mitte. Schon in jungen Jahren machte er sich auf den Weg, seine Heimat ein kleines Provinzstädtchen in der nordchinesischen Provinz Heilongjiang zu verlassen, um seinen inneren Ruf zu folgen, ein Akrobat zu werden. Er ging nach Tianjin, um dort diese Kunst der Artistik zu erlernen. Schwerpunkt waren die Vasen und die Bänke und das, was ein Mensch damit machen kann. Zwei Großmeister bildeten ihn aus. Heute gehört er mit seiner spektakulären Interpretation dieser Kunstform zu den beliebtesten Akrobaten des Chinesischen Nationalcircus. Preise bei Wettbewerben als auch viele TV Auftritte in ganz Europa säumten seinen bisherigen beruflichen Weg. Ein Ausnahmekünstler der gleichzeitig ein sympathischer Vertreter eines neuen Chinas ist!

Ge Shu Hong:

Diese Artistin und auch ihre Arbeit kann man eigentlich mit drei Worten treffend beschreiben: „artistisch, sinnlich, beeindruckend!“
Dou Dou, übersetzt auf chinesisch „kleines Böhnchen“, was ihr Spitzname ist hat schon mit vier Jahren angefangen, die Kunst des Verbiegens zu erlernen, ohne dabei Ihre Seele zu verbiegen. Später wurde sie ausgebildet in einer der renommiertesten Talentschmieden Chinas, in der Akrobatik Gruppe der 8 Millionen Metropole Shenyang. Seit 9 Jahren gehört diese Ausnahmekünstlerin mit den Rubriken Kontorsion und Highchair zum Ensemble des Chinesischen Nationalcircus. Wer ihre Bühnenpräsenz einmal erlebt hat wird schnell verstehen, warum sie überall zum Publikumsliebling avancierte. Vor Publikum ist „kleines Böhnchen“ ganz groß.

Wang Hao:

Der 28-jährige Vollblutartist studierte ebenfalls die Künste der Zaji – zu Deutsch – die Circuskunst in der Akrobatikakademie in der alten Kaiserstadt Shenyang. Tourneen in Europa und Amerika machten ihn zu einem sehr versierten und vielschichtigen Akrobaten. Seine Paradedisziplin ist das Diabolo. Was andere spielerisch in der Freizeit nutzen, hat er mit Ideenreichtum und Finesse zu einem Hightech-Requisit entwickelt. Seine Diabolos schnellen durch die Luft wie Vögel, die um ihn herumtanzen.

Roberto Capello:

Ein italienischer Stuntman, den die Liebe in den Circus brachte.  Akrobatisches Geschick, eine gute Bühnenpräsenz und eine Portion Humor zeichneten ihn genau in diesem Beruf aus und dienten als perfekte Schnittmenge mit dem neuen Betätigungsfeld in der Welt des Circus. Engagements in namhaften Outdoor Shows in Italien, Deutschland und der Türkei bereiteten ihn ebenfalls hervorragend auf seine zweite Karriere als Partner unseres chinesischen Circus-Sternchen „Dou Dou“ vor. Und das nicht nur auf der Bühne. Auch im wahren Leben wurden die beiden ein Paar. Daher hat insbesondere die Hand-auf-Hand-Darbietung dieses italienisch-chinesischem Liebespaares eine große emotionale Authentizität. Dieser gelebte Kulturaustausch überzeugt akrobatisch und berührt unser aller Herzen.

Wang Xiang Jang:

Der Spezialität dieses Artisten aus dem Reich der Mitte ist es ein sogenannter Untermann zu sein. Neben seinen akrobatischen Fähigkeiten in verschiedensten Gruppendarbietungen ist sein großes Plus seine kontinuierliche Standfestigkeit, egal wer oder was mit welchen Aktionen auch immer sich auf seinem Körper, seinen Armen oder seinem Kopf befindet. Manchmal wirkt diese Profession undankbar, denn im Scheinwerferlicht stehen meist die anderen. Seine Kollegen aber und garantiert auch der aufmerksame Besucher merken schnell, dass viele der akrobatischen Wunder ohne seine Mitwirkung nur schwer möglich sind. So sehr ein Fußballteam nicht nur aus Stürmern bestehen kann, so sehr braucht unser Ensemble auch Artisten wie ihn und wir sind froh und stolz zugleich, dass er in unserm Team ist.

Li Li

Mit ihren Kernkompetenzen Kontorsion und Rola Rola war die aus der Provinz Henan stammende Künstlerin viele Jahre in Japan und Südamerika engagiert. Nun ist sie der Bitte ihres Agenten gefolgt und hat sich auch für eine Gastspielreise in Deutschland und Europa entschieden. Die 31-jährige Akrobatin beschäftigt sich seit dem 8. Lebensjahr mit den typischen Sparten der chinesischen Akrobatik. Auch die Tellerjonglage gehörte dazu. Ihre Liebe galt aber immer der Kontorsion mit Kerzen und auch der Balance auf einer Rolle und einem Brett, Rola Rola genannt. Traditionell chinesische Anmut trifft hier auf Können.

Chang Jing 

In manchen Bereichen der chinesischen Akrobatik gilt auch die berühmte Regel für Wein: je älter desto besser. Chang Jing aus der südchinesischen Stadt Changsha in der Provinz Hunan ist mit seinen 47 Jahren ein wahrer Meister der Akrobatik. Schon vor 25 Jahren gewann er eine Goldmedaille bei den wichtigen nationalen Wettbewerben aller 1000 chinesischer Akrobatikschulen. Gastspiele in den USA, Brasilien und auch Engagements bei dem Weltbranchenführer Cirque du Soleil rundeten seine Karriere ab. Unser Team unterstützt er mit seiner Erfahrung, buddhistischen Ruhe und seinen zahlreichen Handständen, denn was gilt doch noch als Leitsatz für chinesische Akrobaten: „Ein chinesischer Artist macht keinen Handstand, er ist der Handstand!“ So eben auch Chang Jing.

Bao Guangxu

Nach alten chinesischen Überlieferungen ist die Wiege der Akrobatik im Reich der Mitte, die Region Wuqiao gewesen. Damals vor hunderten von Jahren ein Dorf der Gaukler und Akrobaten in der Präfektur von Cangzhou in der Provinz Hebei, leichte 400 Kilometer vom Kaiserhof in Peking entfernt. Was soll man dann schon werden, wenn man als sportlicher und für das Bühnenspiel talentierter Junge in diesem „Dorf“, was jetzt auch knapp eine Viertel Millionen Einwohner hat, aufwächst. So ging es auch dem 1998 geborenen Guangxu. Er lernte in einer 10-jährigen Ausbildung den Beruf des Artisten und war ab da mit unterschiedlichsten Ensemblezusammenstellungen in der ganzen Welt unterwegs. Im letzten Jahr zum ersten Mal auch für eine Show des Chinesischen Nationalcircus. Die Leistung passte und die Chemie stimmte, daher freuen wir uns, dass er auch 2019/2020 unser Team verstärkt mit seinen vielseitigen Talenten in der Hutjonglage, beim Springen, beim Meteor und im Löwentanz unterstützen wird.

Karola Casselly:

Akrobatik in der Luft an den Seidentüchern wird durch die deutsche „Circusprinzessin“ Karola Casselly präsentiert. Sie stammt aus einer der ältesten deutschen Circus-Dynastien und hat in ihrem Leben nun wirklich schon als Akrobatin in den verschiedensten Shows auf der ganzen Welt glänzen können. War sie anfangs noch im Duo mit ihrer älteren Schwester Stefanie als Schlangenmädchen unterwegs, so folgten darauf viele Jahre als Kontorsionssolistin mit Gastspielen unter anderem in Las Vegas bevor sie in den letzten Jahren ihr Herz an das Seidentuch verloren hat. Mit ihr erlebt man wirklich circensische Anmut, egal wo sie sich aufhält. In der Manege, auf der Bühne oder in der Luft.

Alexa Casselly:

Als jüngster Spross einer Circus-Familie, in der der Vater und die Mutter einen Circus betreiben und alle 5 älteren Geschwister plus die Zwillingsschwester ihr Herz auch schon dem Circus und der Manege verschrieben haben, da bleibt einem nicht viel anderes über, als sich berufstechnisch zumindest einzureihen. Alexa wollte aber ein Alleinstellungsmerkmal und entwickelte die Arbeit am Luftring in Stil und in der Ausführung weiter zu der eigenständigen besonderen Darstellung, die wir nun bewundern dürfen.

Jessica Casselly:

Heirate einen Jungen vom Circus und du bist drin in der Manege. Das ist zumindest die folgerichtige Entwicklung. Ähnlich auch bei Jessica. Von der Liebe inspiriert, vom Ehrgeiz getrieben und vom Partner gefördert erlernte sie schnell einige Nummern wie unter anderem Seiltanz oder Bodenakrobatik. Ihre künstlerische Liebe blieb hingegen der Gesang, den wir nun in dieser Show auch im Finale hören dürfen.

Clown Tony:

Was wäre ein Circus ohne Clowns. Mit Tony Florees haben wir einen modernen Spaßmacher, der aber seine Wurzeln zum klassischen Clown stets beibehalten hat und zuletzt im französischen Nationalcircus Alexis Gruss und im schwedischen Grosscircus Brazil Jack große und kleine Zuschauer humoristisch verzauberte.

Wolfgang Lauenburger:

Last but not least ist es als Reminiszenz an den guten alten klassischen Circus gelungen, eine der besten Hundenummern der Welt zu engagieren. Wolfgang Lauenburger und seine 13 Hunde haben in Monte Carlo den Oscar der Circuswelt bekommen und die Präsentation dieser Hundenummer durch seine äußerst talentierte Tochter Alexa hat zu einem „golden Buzzer“ bei Britain's Got Talent geführt und sie zur Siegerin des Supertalents 2017 werden lassen.